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An alle Interessierten

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In Wien gibt seit 1923 den  Christophorus Bund, bis 1964 unter der Leitung von Hans Malik,
(dieses Photo entstand um1936).Christophorus Bund

Anschließend hatte mein Schwiegervater Ernst Vicenty die Leitung übernommen.

Ich führe den Wiener „Christophorus Bund“ weiter im Sinne von 

Hans Malik (gest.1964) Hans Malik 

Hans Malik wurde am 8.5.1887.in Auspitz (Südmähren) als Sohn eines Wagnermeisters geboren. Nach der Grundschule erlernte er Maschinenbau und kam 1909 als Ing. zu den Siemens Schuckert Werken nach Nürnberg. Er hatte schon als Volksschüler erste mediale Erlebnisse und jetzt in Nürnberg lernte er auch ein Sprechmedium kennen, mit dessen Hilfe seine schlummernden Kräfte entfaltet wurden. Er studierte die Werke von Adelma Vay und andere spiritistische Werke der damaligen Zeit und bildete sich in Hypnose und als Magnetopath aus. 1914 musste er dann erst nach Pola (Zentralkriegshafen, heute Pula, Kroatien) und später nach Wien zum Militär einrücken.

In Wien besuchte er in der Freizeit Vorträge über Okkultismus, Spiritismus und verwandte Gebiete um sich in seinem Wissen sowohl theoretisch als auch praktisch zu verbessern. Bei einer spiritistischen Sitzung in Wien, war Maria Vondrak (geb.Hubert) als Medium eingeladen, Baron Kleeberg war der Zirkelleiter. Nachdem auch Ing. Malik, damals schon bekannt als Magnetopath und Hypnotiseur eingeladen war, überlies Baron Kleeberg Herrn Ing Malik die Leitung der Andacht. Der Schutzgeist von Ing Malik meldete sich und hielt eine gehaltvolle, ernste Ansprache, begrüßte schließlich auch Ing. Malik und eröffnete ihm feierlich: er sei  zwecks Ausführung einer großen Mission zur Erde gesandt worden: Er solle im Namen der Dreieinigkeit, (Geist, Kraft, Stoff) wirken und durch seine Arbeit vielen Mitmenschen den Glauben schenken und sie zu Gott zurückführen.

Hr. Malik wusste, das Frau Vondrak Medium ist und regelmäßig Andachten abhielt, und bat Sie in Ihrem Kreis teilnehmen zu können. Gleich bei der ersten Andacht meldete sich seine an Lungenkrankeit verstorbene Schwester Anna:“ Endlich ist es mir gelungen, dass ich dich dorthin bringen konnte, wo du mich von meinem Leiden befreien kannst. Es hat mich viel Mühe gekostet, dich in den richtigen Kreis zu führen.“ Er magnetisierte nun den Geist seiner Schwester, löste in Gottes Namen die Krankheitskeime auf, wandelte alles Üble in Gutes und verband Sie mit ihrem Schutzgeist. All das hatte er ja aus GKS gelernt.

In einer späteren Sitzung wurde ihm mitgeteilt, das Frau Vondrak sein Dual sei und sie von Urbeginn füreinander bestimmt waren.

Eine halbes Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges heiratete Hr.Ing Malik am 10. Mai 1919  die 3 Jahre ältere Witwe Maria Vondrak, geborene Huberts aus Bela Crkva (deutsch: Weißkirchen ist eine –damals ungarische, heute -serbische Kleinstadt im Bezirk Južni Banat der Vojvodina nahe der Grenze zu Rumänien, von Beruf Schneiderin, die aus erster Ehe ein 10 jähr. Kind mitbrachte, das bis anhin im Waisenhaus lebte).

mitzi u hans Maria (Mitzi) und Hans Malik

Mit der Wiedereinstellung bei Siemens als techn. Zeichner im Jahre 1920 ging es auch  wirtschaftlich etwas bergauf. Herr Malik experimentierte in seiner Freizeit weiter viel und besuchte viele spiritistische Kreise, immer auf der Suche nach guten Medien und um weiter zu lernen. So bekam er auch eine Einladung zu Adelma Vay. Sie merkte sehr schnell, dass Hr. Ing Malik GKS (Geist , Kraft, Stoff v. Adelma von VAY) wirklich verstanden hatte und den Inhalt auch anderen beibringen konnte. Er konnte ihr auch berichten, dass er in Wien einen ständig wachsenden Kreis hatte, in dem regelmäßig Erlösungsarbeit geleistet wurde. Er hatte nämlich erkannt, das dies die wichtigste spiritistische Arbeit sei, denn wenn sich etwas zum besseren wenden soll, muß dies geistig – also vor der Inkarnation – vorbereitet werden.

Adelma Vay erkannte in ihm einen würdigen Nachfolger ihrer geistigen Arbeit und vererbte ihm den geistigen Nachlass. Er erhielt die Originaltranskriptionen zu GKS und andere Dokumente, Manuskripte und Bücher aus dem Budapester Kreis.

Weil der Kreis immer größer wurde, wurde auf Drängen der Teilnehmer eine Vereinsgründung angestrebt. Nach zweimaliger Abweisung der vorgeschlagenen Namen durch der Vereinsbehörde wurde der geistig gegebene Name, Christophorusbund 1923 ins Vereinsregister eingetragen und die erstellten Statuten auch behördlich genehmigt. Die Zahl der Mitglieder wuchs in dieser Zeit sehr schnell, vor allem auch dadurch, dass Hr. Ing. Malik 14 tägig öffentliche Vorträge mit Diskussionen abhielt. Im Anschluß bot er Kurse zur Geistlehre nach GKS an, nach deren erfolgreichen Abschluß man dem Christophorusbund beitreten konnte. Daher konnte man die Andachten bald nicht mehr in Privaträumen abhalten, sondern mietete sich in größere Säle ein. Für die Vorträge hatte Hr. Ing Malik Manuskripte angefertigt, großtenteils auf GKS beruhend, die er zu einem Buch zusammengefasst hatte. Doch er lebte immer sehr bescheiden und die Mittel zur Veröffentlichung standen nicht zur Verfügung. So kam es erst durch die Unterstützung der Mitglieder 1929 zur Herausgabe der Erstauflage von „Der Baumeister seiner Welt“. Die Folge war, dass sich immer mehr Mitglieder in den Christophorusbund einschrieben. Hatte man sich Anfangs in Gasthaussälen getroffen, wurden später immer größere Säle angemietet wie z. B. im alten Rathaus Wien 1, Wipplingerstraße. Im Sommer wurden die Andachten auch im Freien abgehalten, man ging in den Lainzer Tiergarten oder auch in die Umgebung der Knödelhütte.

Spezielle Feiertage wie z.B. Ostern wurden besonders festlich im Militärcasino am Schwarzenbergplatz begangen, mit religiöser Musik untermalt (Hr. Malik spielte selbst Geige in kleineren Besetzungen) aber auch mit herrlichen Gesangsdarbietungen. Im ehemaligen Militärcasino riet man Malik 1937 doch eher in eine Kirche zu gehen, so dass man wieder ins alte Rathaus wechselte. 1940 wurde der Saal im alten Rathaus rennoviert, sodaß man in den Saal der Bäckergenossenschaft Florianigasse ausweichen musste. Im Krieg war man besonders vorsichtig bei Versammlungen und es waren jeweils zwei Herren des Regimes anwesend die sich Notizen machten und diese ihren Vorgesetzen meldeten. Das dies nichts gutes für den Christophorus Bund bedeutete, kann man sich vorstellen. Im Juni 1941 mußte der Saal geräumt werden. Ing Malik wurde verhaftet und 14 Tage zur Untersuchung festgehalten und danach wieder entlassen. Danach noch mehrmals verhaftet und schließlich im Jänner 1943 als Volksschädling ins Konzentrationslager nach Dachau überstellt. Später folgten noch andere Lager  Mehrmals stellte ihn ein Erschießungskomma an die Wand, er sollte Gott, Jesus und seiner Glaubenslehre abschwören, dann würde man ihn verschonen. Ing Malik blieb jedoch standhaft und überlebte, und kam auf 55 kg. abgemagert am 3.6.1945 nach Hause zu seiner an Ruhr erkrankten Maria, liebevoll „Mitzi“ gerufen. Er hatte die „Todesmarsch“ Strapazen überlebt und war überglücklich wieder geistig arbeiten zu können, obwohl alle Unterlagen, Mitgliederkarteien  und Bücher, Bilder des Christophorusbundes im Krieg beschlagnahmt worden waren. Es war ein mühsamer Anfang im zerstörten Wien, doch die Erlösungsarbeit erschien im so wichtig, dass er alle Widerstände überwand und den während des Krieges ruhenden Verein wieder aktivieren und  1949 sogar eine Neuauflage seines Buches „Der Baumeister seiner Welt“ herausbringen konnte. Dieses Buch brachte sehr viele Leute zur geistigen Lehre.

Im Jahre 1954 kam es durch Neider - der Christophorusbund hatte zeitweise über 5000 Mitglieder – und andere böswillige und unwissende Personen und ehemaliger Mitglieder zu einer Anzeige und einem Ende des Vereins. Einige Mitglieder fanden nun im abgespalteten neuen „Eliaskreis“ später auch Liga genannt eine neue Heimat. Hr. Ing. Malik wurde vor Gericht gestellt und in der Presse verhöhnt, aber freigesprochen, sodass der er weiterhin, jetzt als  “Glaubensgemeinschaft der geistwissenden Christen“ geistig arbeiten konnte. 10 Jahre später kam es neuerlich zu spöttischen Berichten die Hr. Malik sehr kränkten und traurig stimmten. Im April 1964 verstarb Herr Ing. Malik.

 Er hat 1929 auf  Basis von "Geist Kraft Stoff" von Adelma Vay ( hier ein Link zu mehr Informationen über Adelma Vay) und Allan Kardec ein Buch geschrieben: "Der Baumeister seiner Welt". (Als Basiswerk der Geistwissenschaften wird derzeit an einer Neuauflage gearbeitet.  Leider hat der Gegensatz wieder eingegriffen und  dem vorgesehenen Verlag die finanzielle Basis entzogen, sodaß diesebezüglich neue Überlegungen stattfinden müssen).
Ich habe mit  einem Gebetskreis gestartet. Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder Interesse an einer  Mitarbeit oder an einer geistigen Gemeinschaft haben oder unsere Arbeit unterstützen möchten, würde ich mich über eine Nachricht freuen. 
Vorzugsweise übers

- Internet (Portokostensparend)  emaill

- oder Postadresse: Christophorus – Institut  1210 Wien, A. Böckg.50

Das Buch "Der Baumeister seiner Welt" ist nur mehr antiquarisch auf  www.willhaben.at/

erhältlich.

Sollten Sie Fragen haben, können Sie mich auch gerne anrufen: Tel 0676 970 45 47

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